Sonntag, 2. Januar 2011

Neujahresgrüße...

Ich wünsche euch alles Gute im neuen Jahr, bleibt schön Gesund und habt viel Spaß!

Samstag, 4. Dezember 2010

Nacht MTBO - ein Bericht von Christin

Pleiten, Pech und Pannen beim

10. Saaletal-Nacht-MTBO

...naja, ganz so schlimm war’s nun auch wieder nicht ;-)

Am Vorabend des 1. Advent sollte es für Basti, Ronny, Isa und mich erstmalig zu einem Nacht-MTBO über 3:20 h im Score-Modus gehen. Start und Zielort war Beesenstedt nordwestlich von Halle. Wir bastelten uns die Lämpchen von MyTinySun auf die Helme und los ging die Punkte- und Postenhatz durch die Novembernacht. Auch Isa hatte diesmal einen von weltweit auf 3 Stück limitierten Kartenhaltern des Models „Siegbert deluxe“ auf dem Lenker - ich meinen Miry. Die Postenstandorte sollten diesmal mitunter ganz besondere sein - da es ein Nacht-Rennen war, standen ausschließlich weiße kleine Reflektoren mit einer Postenzange im Wald. Auch konnte man die Punkte eines „Postens“, der sich in der Gastwirtschaft „Burgblick“ in Rothenburg bei Könnern befand, durch Dart spielen aufwerten. Weitere waren ebenfalls nur durch Teamplay erreichbar. Wir entschieden uns einhellig für eine Route östlich der Saale mit hohen Postenwertigkeiten, damit für die zwei Saalequerungen incl. Fähre fahren, und wir wollten definitiv gerne Dart spielen :D

Nach dem ersten gelochten Posten, zwei kleinen „Orientierungsverhauern“ fuhren wir zur Fähre in Wettin. Dort kamen uns Basti und Ronny entgegen und teilten uns mit, dass sie sofort nach Halle ins Krankenhaus fahren, da sich Basti eine Schulterluxation zugezogen hat. „Schöne Sch...“ dachten wir -und ebenso kurzzeitig auch an Rennaufgabe.

Weiter ging‘s jedoch zum nächsten Posten. Der „Herdentrieb“ beim MTBO ist schon echt manchmal lustig - so fuhren nicht nur uns manch ein Team hinterher, obwohl wir kurz auf der falschen Fährte waren, sondern auch wir folgten allen bergauf, die an Posten 3 vorbeifuhren, obwohl wir beide meinten, den Posten 3 schon reflektiert gesehen zu haben ;-)

Danach fanden wir jedoch gut ins Rennen, kamen sehr gut mit der Dunkelheit und der Orientierung darin in Raum und Zeit zurecht, sammelten beim Dart Spielen durch das Treffen in das 13er und 7er Feld zusätzliche Punkte und radelten nach Könnern zu Posten 7 und damit Umkehrpunkt unserer Route. Dort bemerkte Isa, das sie einen Schleicher-Platten hatte. Fix aufgepumpt, die Saale überquert und straight das Start-Ziel-Gelände angesteuert. Immerhin hatten wir noch gute 1:20 h Zeit, um innerhalb der vorgegeben Wettkampfzeit zu bleiben. Posten 10, der an einem Felsen im Saaletal liegen sollte, nahmen wir jedoch noch mit. Für mich als Kletterin der kreativste und attraktivste Posten, den wir ansteuerten, denn man musste über einen Pfad einen steilen Hang hochrennen und mittels halber Räuberleiter den am Felsen angebrachten Posten lochen.

Irgendwie habe ich es richtig genossen wie der Raureif und Schnee im Scheinwerferlicht funkelten, den tollen orangefarbenen Mond, die Ruhe in der Nacht und das Durchzirkeln mit dem MTB durch die gefrorenen Längsrillen auf den Feldwegen hat auch gefetzt. Isa sah einige Feldhasen und ich Pferde.

Wir hatten Spaß!!! ...bis zu dem Zeitpunkt, als wir ein zweites Mal nachpumpten, mir in Kloschwitz ca. 3 km vor dem Ziel die Beleuchtung ausging, Isa‘s Tacho ebenso, wir nochmal nachpumpten, bis wir uns 5 min später, da überhaupt keine Luft mehr in Isas Vorderreifen war, dazu entschlossen, in das Tubeless-System einen Schlauch einzuziehen. Da standen wir nun - zugegebenermaßen auf einem ziemlich coolen Singeltrail am Saalehang - in der klirrend kalten Novembernacht umgeben von Stockfinsternis und die Nerven waren blank! Mehr schlecht als recht entfernten wir den Mantel, behoben halt den Platten durch konventionelle Methoden ;-) ...sagten uns, dass wir gesund sind, keinen Sturz hatten, sondern uns lediglich technische Defekte aus dem Rennen warfen. Weiter ging‘s gen Ziel. Die Zeit rannte uns ja echt davon! Dort wurden wir mit leckerem Tee und Stollen empfangen und freuten uns gemeinsam über die Erlebnisse und Erfahrungen, die wir in den 3:41 h gesammelt haben. Wir hatten insgesamt 170 +20 Zusatzpunkte auf der Lochkarte, was wir nach wie vor klasse finden - die gingen aber eben leider fast alle aufgrund des massiven Punkteabzugs wegen Zeitüberschreitung drauf

Bis auf die Dinge, die nicht so gut liefen, hat das Rennen echt gefetzt. Eigentlich fast schade, dass es in Deutschland nur 1 Mal im Jahr die Möglichkeit zu einem Nacht-MTBO gibt. Nächstes Jahr sind wir sicher wieder mit von der Partie und hoffen, dass sich der Organisator nicht solche Posten auf der Saaleinsel z.B. einfallen lässt;-)

Ein Bild von uns findet man auf der offiziellen deutschen MTBO-Seite

PS: Respekt an Falk Wenzel, dem Organisator, denn die Wettkampfkarten, die Lochkarten und Postenbeschreibungen waren wirklich liebevoll präpariert!

Anmerkung der Redaktion: Christin, du solltest einen "Gastzugang" bekommen, dann dauerts nicht immer so lang bis ich den Bericht mal online gestellt habe ;-)

Sonntag, 17. Oktober 2010

Im Nebel fährt man immer im Kreis ;-)

...und das kann am Ende sogar ziemlich gut ausgehen ;-)

--> ein Bericht zum Harzer Team - MTBO von Christin

Wie bereits im letzten Jahr fuhren meine Freundin Isa und ich den nunmehr zum 18. Male ausgetragenen 5h-Harz MTBO, der unweit der Weltkulturerbestadt Quedlinburg ausgetragen wurde. Der Harz-MTBO ist Punktefahren, Zeitfahren und „Ostereiersuchen“ zugleich, denn es gilt für die Zweierteams innerhalb der vorgegebenen Zeit von 5 h auf einer MTBO-Karte soviel wie möglich Posten zu „sammeln“, die natürlich gut versteckt im Gelände liegen. Die Karte im Maßstab 1:35.000 und unsere Startnummern holten wir bereits am Vorabend und beratschlagten unsere Renntaktik.

Am Sonntag morgen hörte pünktlich zum Start der Dauerregen auf und wir sauten uns auf den ersten 800 m vom Zeitstart bis zum „grünen Start“ schon so richtig ein ;-)

Dort bekamen wir die Postenzettelchen, auf dem die sogenannten Blindposten draufstanden sowie die Postenwertigkeiten zwischen 10-35 Punkten, die wir schnell in die Karte übertrugen. Dies garantiert die spontane Routenwahl - das was den Orientierungssport, besonders die Wettkampfform „Score-MTBO“ u.a. so faszinierend macht.

Genug der Vorrede – und so begaben wir uns in den bergigen, nassen, schlammigen, kalten und nebligen Harz auf die Postenhatz. Es hat wieder so richtig Spaß gemacht, das Teamplay funktionierte perfekt, zu den Posten musste man meist über schöne Singletrails fahren und das „Blair Witch Projekt-Wetter“ gab dem Orientierungsmarathon seine besondere Note.

Wir sammelten viele Posten mit hohen Wertigkeiten in den Bergen und nahmen auch unsere 3 „Joker-Posten“, die sich in der Zielumgebung befanden, mit. Zu einem 15-Punkte-Posten, der an einem Findling inmitten von Hecken lag, durfte man nur hinrennen. Nach 4,5 h Wettkampfzeit sind 700 m Laufen echt nicht mehr so leicht ;-). Den nahm ausnahmsweise mal ich, sonst „lochte“ Isa immer die Posten. Am letzten Berg dann kurz vorm Ziel schien Isa dann ihren Turbo nochmal zu zünden, während mir, wahrscheinlich durch den vorherigen OL-Sprint bedingt, die Kräfte deutlich schwanden. Aber es waren ja zum Glück nur noch wenige Meter bis ins heißersehnte Zielgelände.

Nicht nur unsere Routenwahl, sondern auch unser Zeitmanagement war dieses Jahr ziemlich gut, denn nach 4:46:43 h checkten wir mit 215 gesammelten Punkten im Ziel ein.

Nach dem Duschen traute ich meinen Augen kaum, als ich auf die offizielle Endergebnisliste schaute – Isa und ich haben gewonnen - und zwar mit einem klaren Vorsprung von 35 (!) Punkten auf das zweite Damenteam, Anna und Malene Telyakevych, und 9 min schneller waren wir auch noch. Bereits im Vorjahr waren Isa und ich nur 6 Punkte hinter den Telyakevych-Schwestern aus der Ukraine, die im MTBO-Sport international mitmischen. Ich hab‘ mich echt so sehr über unser Wettkampfergebnis gefreut :D

Die Siegerehrung versprach für alle Platzierten wieder einmal hochwertige Sachpreise. Passend zum herbstlichen Wetter gab es für uns zwei Performance Shell Gore Tex Jacken.

Einen Artikel auf der offiziellen MTBO-Seite Deutschlands kann man hier lesen. Es lohnt sich.

Last but not least: Never change a winning team - nächstes Jahr gerne wieder, Isa :D

Anmerkung der Redaktion:
Ich bin auf alle Fälle wieder mit dabei! Hab immer noch ein dickes Grinsen im Gesicht!!!

Sonntag, 10. Oktober 2010

Dorfchemnitzer Bergzeitfahren

Wer Samstag Zeitung liest ist klar im Vorteil... jedenfalls wenn er am Sonntag noch nichts vor hat. So haben wir vom Dorfchemnitzer Buchenbergrennen erfahren und uns ganz schnell noch angemeldet. Am Sonntag Morgen 10Uhr starteten wir beim "Riedel - Bauer". Ich versuchte nun wie immer von Anfang an ordentlich los zudüsen, sodass ich nach dem Start kurzzeitig mal auf Platz drei fuhr, was mich sehr verwunderte. Aber die Verwunderung hielt nicht lang an, da kamen die anderen von hinten auch schon wieder an mir vorbei gepfiffen. Gemeinsam quälten wir uns dem Berg hinauf und ich freute mich über meinen ersten Platz nach guten 14min. Anschließend ging es zur Skihütte des Dorfchemnitzer Skivereins, wo die Siegerehrung statt fand und das familiäre Rennen bei Sonnenschein ausklang.

Sonntag, 3. Oktober 2010

ABM - Tandempower

Wie jedes Jahr am 03.10. fand auf dem Adelsberg der Bike-Marathon statt. Anders als die letzten Jahr, sollte dieser Marathon genutzt werden, um endlich mal zusammen mit Basti unser Tandem im Wettkampfeinsatz zu fahren (nachdem wir jeweils die Captainposition in anderen Wettkämpfen mit Tobi bzw. Christin einnahmen). Ein bisschen Luxus war dieses Mal die Anreise per Rad und dem damit verbundenen ungewöhnlich spätem Weckerklingeln am Wettkampftag.
Bei bestem Wetter (zumindest von oben) starteten wir aus der ersten Reihe. Eine neue Erfahrung war für mich an der Stelle, dicht hinter dem Führungsfahrzeug zu rollern. Am ersten Berg jedoch konnten wir uns nicht mehr soweit vorn behaupten ;-)
Die Abfahrten pfefferten wir ordentlich hinunter, ich versuchte mich im Windschatten möglichst klein zu halten, was ich jedoch noch perfektionieren muss. Denn an einer Bodenwelle schlug ich mir erstmal ordentlich das Kinn am Rücken des Captain an - Nix passiert, außer das ich mal wieder über mich selbst lachen musste... Im Schlamm kamen wir anfangs auch sehr gut zurecht. Am (ich nenns jetzt mal:) Steilanstieg hatten wir in der zweiten Runde leichte Traktionsprobleme, sodass unser Hinterrad gefühlt doppelt so weit gefahren ist, wie der Rest. Nunja, wir konnten die zwei Runden bis zum Ende komplett durchfahren und kamen nach 2h11 mit einem ordentlichen Schlammgrinsen ins Ziel. Auch wenn ich Tandemfahren an sich anstrengender finde als mein Solobike, ist dies nun meine persönliche Bestzeit auf der Strecke ;-)

Sonntag, 26. September 2010

September- Rückblick: MTBO in Thalheim

Am Wochenende darauf gab es gleich um die Ecke, in Thalheim, zwei MTBO Rennen. Zuerst stand das Sprintrennen am Samstag an. Wir, als Neulinge (gerade mal 1 bzw. 2 Teamrennen absolviert), ohne Kartenhalter standen erstmal wie die Exoten am Start. Am Ende kam bei mir sogar Platz 2 heraus und ein paar Bestzeiten zwischen einzelnen Posten., also ein recht guter Einstand in die Szene.
Für die Langdistanz am Sonntag rüsteten wir ein wenig auf, zumal es den ganzen Tag regnen sollte. Also hingen wir uns eine Klarsichtfolie mit Pappverstärkung um den Hals und wagten uns erneut in den Wald. Am Ende sprang ein dritter Platz bei mir heraus und viel Futter für die Waschmaschine, denn die Wetterprognosen haben nicht übertrieben.
Alles in allem hatten wir einen riesen Spaß und werden wohl öfters mit von der Patie sein ;-)

Hier könnt ihr meine und andere Irrfahrten mal verfolgen ;-)

Mittwoch, 22. September 2010

September- Rückblick: Monopfad zur Tafelfichte

In den letzten freien Tagen, musste ich das Angebot von Ronny und Thomas nochmal nutzen und habe sie ins Nachbarland begleitet. Was es dort gab? Einen feinen angelegten Pfad, den "Single trek pot Smrkem" (hoffe das ist richtig geschrieben). Dies ist ein feiner Monopfadkringl, von ca. 18km mit 340hm, welche sich aber erst am Folgetag bemerkbar machen. Nach drei schönen Runden ging es dann wieder gen Heimat. Wenn es mal wieder klappt, bin ich auf alle Fälle wieder mit dabei!

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Isabel Kritzmann
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Isabel Kritzmann

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