Samstag, 4. August 2012
Pfadlinig Enduro
Am Start fanden sich die üblichen Verdächtigen ein, mitt denen ich gemeinsam durch die Transferetappen ziehen würde. Die erste Wertungsprüfung ging auf einer Art Startrampe los und führte uns über 2 Crashcars. Sonst gibt es zu dieser nicht viel zu sagen, außer das diese ganz schnell zu Ende war. Auf WP 2 sollte eine Brücke mit Drop am Ende auf uns warten, dies bereitete mir ein flaues Gefühl in der Magengegend. Naja, entlang der Sommerrodelbahn ging es dann tatsächlich über einige Brücken und ich weiß im Nachhinein gar nicht, welche die mit dem Drop war, denn ich bin an 2 solcher Hindernisse vor lauter Schreck abgestiegen (eine sah beim Heranfahren aus, wie das Sprungbrett im Schwimmbad). Die WP 3 war gefühlt die schönste für mich, es ging hinab in den Seiffener Grund - im Prinzip parallel bzw. auf der Marathonstrecke, nur das wir im Schuss ins Tal gefahren sind und nicht im Zickzack. Auch hier gab es eine Stelle an welcher ich vor lauter Respekt abgestiegen bin und beim "drüber schieben" feststellte, dass es absolut "überrollbar" gewesen wäre... Naaaaajjaaa....
WP 4 und 5 führte jeweils (im Regen) von der anderen Seite in den Seiffener Grund. In WP 4 haben sich viele verfahren, als ein Absperrband quer über den Weg hing. Eine Spur bog nach rechts ins Unterholz ab - ja, und dort stand ich dann und wusste nicht wo es weitergehen soll. Mein Hintermann rief mich dann zurück und zeigte mir den "richtigen" Weg :-). WP 5 war gefühlt nur noch - naja - ankommen zählt. Es rutsche vorn und hinten und überhaupt war die Konzentration weg. Irgendwie habe ich das dann auch noch überstanden. Im Ziel wartete dann wieder das übliche Grüppchen, wir feierten unsere Pannen- und Verletzungsfreie Ankunft und rollerten gemütlich zum Festgelände um unsere Transponder abzugeben. Dort gab es dann auch ein kleines Ankunftspräsent aus Holz :-)
Zur Siegerehrung waren die Podeste sehr leer, auch in der Damenkategorie, wobei wir allerdings zu 100% anwesend waren. So stieg ich auf Platz 2 neben die Vorjahressiegerin Katrin Strämel. Es hat wieder mal richtig viel Spaß gemacht, die Strecke war auch super, nur der Kopf will halt nicht immer so wie er soll... Hoffe im nächsten Jahr trauen sich ein paar mehr Mädels mit auf die Strecke!?
Samstag, 28. Juli 2012
Ohratalsperrenlauf Luisenthal
Also machte ich mich am Samstag Vormittag auf, zur Biathlon Arena in Luisenthal. Pünktlich 30min vor dem Start fing es mit regnen an - naja, wir sind ja nicht aus Zucker. Zusammen mit 24 weiteren Startern ging es pünktlich auf die Strecke. Eine 18km Runde lag vor uns, die größtenteils auf breiten Waldautobahnen entlang führte. Am höchsten Punkt der Runde fühlte ich mich von einem herannahendem Gewitter etwas unter Druck gesetzt. Doch bald schon war ich wieder im Tal und das Ziel nicht mehr weit. Nach 45min erreichte ich als erste von zwei Frauen das Ziel.
Samstag, 23. Juni 2012
MadEast Enduro
Gegen 10Uhr gab Uwe die letzte Einweisung und gleich darauf stürzten sich die ersten Pedalritter im 30sek Abstand entlang der Bobbahn in das Tal. Die Wertungsprüfung war wie im letzten Jahr gespickt mit engen Kurven und vielen Wurzeln. Bis auf das mir an manchen kleinen Hügeln der Schwung ausging, habe ich die Wertungsprüfung sturzfrei überstanden. Gemeinsam mit den anderen ging es anschließend über die Transferstrecke zur nächten Prüfung an der Tellkoppe. Vor dieser Prüfung hatte ich am meisten Respekt, da ich im letzten Jahr per Bauchklatscher ins Ziel kam. Da der Start nun an einem anderen Punkt war, hatte ich ein Motivationsargument, dass die "kritische Stelle" sicher nicht mehr Teil der Prüfung war. So kam es dann auch und mit einem Grinsen absolvierte ich auch diese Prüfung sturzfrei und mit viel Spaß.
Nun stand die längste Transferetappe mit dem Bike vor uns, welche über den Verpflegungspunkt in Bärenfels zum Skihang nach Hermsdorf führte. Dort kamen wir in diesem Jahr am Fuße des Skihangs an. Wir hätten ja den Schlepplift nehmen können um zum Start der WP's 3 und 4 zugelangen. Doch meine Erinnerungen an drei missglückte Schlepplifterfahrungen mit dem Bike, welche mit Anker im Gesicht endeten ließen mich zur Überzeugung kommen, dass es sicher besser ist den Hang hinauf zu schieben. Oben angekommen hatte ich meinen Tagestiefpunkt. Teile der Strecke habe ich beim hinaufschieben schon gesehen und jagten mir Angst ein. Erst nach gutem Zureden und als mein Rad an den Start gestellt wurde, konnte ich mich wieder motivieren. Naja, das heißt eigentlich kam die Motivation erst nach den ersten paar Metern zurück. Die 3.WP am Skihang war sehr schnell und gespickt mit 2-3 Sprüngen. Leider war diese Prüfung viel zu schnell vorbei, denn anschließend hieß es wieder dem Berg hinaufschieben zur WP 4. Oben angekommen war der Start der gleiche, allerdings mit Abzweig für WP 4. Wir wurden über kurze (zum Glück ausreichend breite) Northshores geschickt. Einer davon sah im ersten Moment aus wie ein großer Sprung ins Gebüsch. Wenige Sekunden später, irgendwo auf schmalem Pfad im Wald rutschte mein Vorderrad weg und ich kam ins "schleudern". Als ich zum Stillstand kam, stand ich (auf beiden Beinen!) entgegengesetzt zur Fahrtrichtung. Ich hatte etwas Mühe das Rad wieder in Fahrtrichtung zubekommen, da der Weg schmaler, als das Bike lang ist. Nach der Schrecksekunde ging es nochmal hochkonzentriert das letzte Stück hinab.
Es folgt ein letztes Schieben dem Hang hinauf um der Transferstrecke zur WP 5 zu folgen. In Holzhau wartete eine Prüfung auf uns, in welcher wir auch einige Tretpassagen hatten. Hier kam es wirklich am Meisten auf die Kondition an. Am Ende wartete ein Busshuttle, welches uns zur letzten WP nach Altenberg schaffte. Die letzte Wertungsprüfung führte uns über teils große Steine und eine Wiesenabfahrt von Altenberg nach Geising. Wir flogen förmlich über einen sehr steilen Abhang diekt ins Ziel ein. Mit einem breiten Grinsen fanden wir uns dort alle zusammen wieder ein und trafen auch viele Freunde und Bekannte, welche am Marathon teilgenommen haben.
Das gesamte Organisationsteam rund um Uwe Buchholz hat wieder ganze Arbeit geleistet. Sie hielten für uns eine super Strecke sehr nette Helfer und eine top Organisation bereit. Es hat wieder richtig viel Spaß gemacht. Am Ende folgte noch eine große Überraschung für mich, als bei der Siegerehrung neben Yvonne Lindecke (1) und Christiane Geck (2) mein Name für den dritten Platz aufgerufen wurde :-)
Sonntag, 29. April 2012
10. Crossduathlon Thalheim
Sonntag, 8. April 2012
Einzelzeitfahren auf dem Sachsenring
Die Kälte und der Wind machte uns Fahrern ganz schön zu schaffen, die Zeiten waren durchweg langsamer als im letzten Jahr (da sind wir kurz-kurz gefahren). Spaß hats gemacht, aber so richtig gut fühlte sich nur meine letzte Runde an. Am Ende kam ein fünfter Platz für mich heraus.
Samstag, 31. März 2012
Schlossberglauf Geringswalde
Montag, 26. März 2012
GRT Trainingslager in Würzburg
Zum Trainingslager wird es sicher in einigen Tagen auf der Teamseite einen separaten Bericht geben. Soviel vorweg: wir hatten wunderbares Wetter (20° mit Sonnenschein) und es war super, dass ich auch mal die andern Mädels im Team kennen gelernt habe.
Montag, 31. Oktober 2011
Geisterfahrt am 30.10.2011
Da Basti nach der Schulter OP noch nicht wieder auf das Rad darf, haben wir unsere vorhandenen Lampen auf den breiten Lenker montiert – und eine auf den Helm. Mit 5 kleinen Sonnen war ich also ganz gut gerüstet für die Sonderwertung ;-)
Noch im Hellen war die Strecke für 1,5h zum Kennen lernen freigegeben. Oder eben so lang, wie ich Lust hatte, das Rad den Berg hinauf zuschieben.
Gegen 19Uhr startete die erste Wertungsprüfung. Da leider nur 7 Teilnehmer dabei waren, haben wir spontan beschlossen 3 Wertungsprüfungen zu fahren. Es sollten dann die jeweils 2 gleichmäßigsten Fahrten gewertet werden. Am Ende waren die Zeiten extremst knapp, der Gewinner fuhr seine Läufe mit nur 8 hundertstel Sekunden Differenz ins Tal. Bei mir war es dann schon über eine Sekunde – Platz 6. 
...in den Wertungsprüfungen dann komplett Beleuchtet...
Die Wertung mit der hellsten Beleuchtung hab ich für mich entschieden – zum Glück war der Lenker so breit ;-) Es hat jedenfalls richtig viel Spaß gemacht und ein dickes Lob an die Organisatoren. Im nächsten Jahr gerne wieder, auch wenn ich dann die Hälfte der Leuchten abgeben muss...
Sonntag, 7. August 2011
EBM in Seiffen
Nachdem die ersten paar Meter im Gedränge bis zum Ortskern überlebt waren, ging es auch sofort in die (für mich) neue Einführungsrunde. Auf der steilen Asphaltstraße wurde das Feld weit auseinander gezogen, bevor es in eine lange unspektakuläre Abfahrt ging. Irgendwo auf der Straße im Seiffener Grund spuckte uns der Wald zurück auf die Straße, von wo aus es anschließend das erste Mal den berühmt- berüchtigten Alp de Wettin hinauf ging. Die Zuschauermassen jubelten uns den Anstieg hinauf, es ist jedes Jahr ein besonderes Erlebnis! Nach diesem ersten kurzen aber knackigen Anstieg ging es auf die eigentliche Strecke. An der ersten kleinen Schlammrampe staute sich das Feld leider wieder und ein paar Meter zu Fuß waren unvermeidbar. Oben angekommen die erste Trailabfahrt. Nun wurde die neue Sattelstütze mit Bergabfunktion getestet und ich konnte mit einem breiten Grinsen auf der C Linie fahren ohne auch nur eine Sekunde lang ein Gefühl des herannahenden Kontrollverlustes zu haben. Leider war die Freude nur von kurzer Dauer, denn wo es bergab geht, muss es irgendwann auch wieder hinauf. Eine ständige Berg- und Talfahrt mit viele Schlammpfützen brachte uns schließlich zum nächsten Highlight der Strecke: die Abfahrt in den Seiffener Grund. Ich glaub dieser Abschnitt war die einzige Motivation an den Bergen zuvor gewesen. Am Anfang etwas steil und rutschig, dann bissl Steine und Würzelchen und am Ende relativ steil mit Wurzeln, kleinen Absätzen und Zuschauern die anfeuern. Sturzfrei und mit viel Freude hinunter gekommen, ging es anschließend einer langen Teerstraße auf der anderen Grundseite hinauf. Von nun an versuchte ich vor allem gleichmäßig die Berge hinauf zu fahren. Die Pfade die zwischendurch bergab für Abwechslung sorgten, waren schön flüssig und immer viel zu schnell vorbei. Als ich in die letzte Schotterabfahrt einbog, wusste ich, dass es nicht mehr weit ist. Am Ende der Abfahrt ging es erneut auf die Straße der Einführungsrunde und anschließend auch erneut dem Alp de Wettin hinauf. Trotz Regen standen noch sehr viele Zuschauer am Rand und pushten uns dem Berg hinauf. Oben angekommen ging der Rest fast wie von allein und ich erreichte das Ziel auf Platz 18 bzw. 8 in der AK. Unterm Strich den Umständen entsprechend besser als ich erwartet habe. Es war eine schöne Schlammschlacht und das Lächeln im Gesicht wird wohl auch noch etwas anhalten ;-)
Sonntag, 26. Juni 2011
Mad East Enduro
Pünktlich um 9Uhr machte ich mich auf den Weg zum Busshuttle, welches uns zur ersten Wertungsprüfung schaffte. Am Bus war ich überrascht, so viele bekannte Leute zu treffen. Es gab sogar einige, die kannten das Rad, was ich fahren durfte :-)
Die erste Wertungsprüfung führte uns entlang der Altenberger Bobbahn, auf welcher zu diesem Zeitpunkt Skeletonfahrer übten, ins Tal. Am Start gab es das traditionelle Foto mit den Redvil Models, bevor es zum Einstieg eine Treppe hinab ging. Anschließend gab es einen kurvenreichen, spaßigen Pfad in das Tal hinab. Er war mit vielen schönen Dingen gespickt, welche ein erstes Grinsen in das Gesicht zauberten. Ein kleines Zögern an einer Kuhle brachte mich vom Rad - und Laufen ist ja bekanntlich manchmal schwerer als Fahren, so hatte mein Po an dieser Stelle schon mal kurzen Bodenkontakt. Unten angekommen, war ich erleichtert, die erste Etappe überstanden zu haben und freute mich auf die nun folgenden. Zusammen mit den Jungs ging es dann zur nächsten Wertungprüfung an die Tellkoppe.
Die 2. Prüfung war - sagte man - eine sehr schnelle Abfahrt mit einigem Pedallieren am Anfang. Das stimmte. Der erste Teil war sehr flüssig und machte ordentlich Spaß. Irgendwann bog ich auf einen Forstweg ein und suchte nach dem MadZeitabnehmer, als ich auf dem Weg die Aufschrift "noch 500m" sah. Also geht es noch ein Stück weiter. Ich glaube der Teil war auch noch sehr schön, wurde aber zunehmend steiler. Kurz vor der Bundesstraße in Kippsdorf kam ich dann doch nochmal ins Rutschen mit folgendem Zögern, beschloss aber die letzten Meter im Sattel zu verbringen. An der Stelle weiß ich nur noch, dass ich schon unten war und aus irgendeinem Grund ins Fliegen kam. Im Flug noch fix die Arme nach vorn um nicht mit dem Gesicht zu bremsen (ja, ich konnte in der Flugphase sogar noch denken) und da lag ich auch schon. Bruchteile von Sekunden vergingen, dann kam das Rad von oben geflogen. Aber alles halb so wild. Meine erste Frage war, ob meine Zeit genommen wurde. Dann wurde nochmal fix das Blut aus der Nase geschneutzt und es ging weiter zur nächsten Wertungsprüfung. Auf dem Weg dorthin kamen wir noch an einer Verpflegungsstelle vorbei, denn wir waren nun auf der Strecke des Marathons unterwegs. Nach einer langen Transferstrecke fanden wir uns schließlich am Skihang Hermsdorf ein. Eine große Rampe sorgte für ein flaues Gefühl in der Magengegend, aber es gab wohl die Möglichkeit daran vorbei zufahren.
Am Skihang wurden die 3. und 4. Wertungsprüfungen absolviert. Es waren beides sehr schnelle Abfahrten mit je 1-2 gebauten Hindernissen, welche aber umfahren werden konnten (zum Glück). Mein persönlich größtes Hinderniss war der Schlepplift zwischen den Prüfungen, wie sich zwischenzeitlich herausstellte. Beim ersten Versuch kam ich 10m weit. Der zweite Versuch brachte mich schon ca. 70m dem Berg hinauf, als dieser Anker erneut unterm Sattel wegrutschte. Der Versuch ihn nur per Hand zu halten Schlug fehl und das Ding schlug zwischen Mund und Kinn ein. Selbst ist die Frau und so beschloss ich nach oben zu schieben.
Danach durften wir wieder den Shuttlebus nutzen um nach Altenberg zu kommen. Nebenbei bemerkt: Aus dem Bus heraus habe ich im Wald tatsächlich unser Tandem mit Christin und Basti auf der Marathonstrecke gesehen, schöner Zufall ;-)
Dort angekommen schoben wir fleißig dem Skihang hinauf und beäugten - soweit möglich - die Strecke. Kurz vor dem Start gab es eine Kuhle, welche man sich ruhig mal angucken sollte - wurde gesagt. Also fix Radablegen und mal gucken gehen, oder vielleicht doch nicht? 10m neben dem Weg zögerte ich kurz ob ich gucken sollte oder nicht. Plötzlich brummte es irgendwo (klang wie dicker Reifen auf Asphalt). Schnelldenkend wie ich manchmal bin, registrierte ich das Wespennest in dem ich stand allerdings erst, als die Pieksattacken in meinen Knöcheln landeten. Meine Entscheidung wurde beschleunigt und ruck-zuck stand ich an der Kuhle - musste aber erstmal meine Beine kühlen...
Die anderen waren schnell gewarnt und ich begab mich an den Start. Diese Wertungsprüfung war wieder sehr schön. Die Strecke schlängelte sich am Skihang zwischen den Bäumen entlang - mit Wurzeln gespickt. Einfach schön! Leider viel zu schnell vorbei und es ging dann auch gleich weiter zur letzten Prüfung an den Skihang in Geising.
Die letzte Etappe war nochmal eine der schnelleren Sorte. Ich ahnte zwar hinter jeder Kurve eine kleine Schweinerei, die blieben aber aus. Am Ende ging es über eine Palettentreppe in die Eishalle hinein und ich hatte mein erstes Endurorennen (mit einem Hardtail) überstanden.
Danke nochmal an die Jungs, die mit mir die Transferfahrten absolvierten. Danke an Basti für das Rad und an Tobi + Eltern für die Unterkunft!
Sonntag, 24. April 2011
Einzelzeitfahren auf dem Sachsenring
Samstag, 2. April 2011
MTB Rennen Geringswalde
Als ich gehört habe, dass der Forst im Wald sein Unwesen getrieben hatte, wusste ich dass es auf der 13km Runde ordentlich Spaß gibt. Zu Beginn der Runde ging es erstmal einem zerfahrenen Weg ins Tal. Kaum unten angekommen, nahte der erste Anstieg, welcher mit fiesen feuchten Steinen hin und wieder das Hinterrad schlupfen lies. Trotzdem ging alles problemlos zu fahren, ich konnte sogar berghoch (!) 2 Männer überholen. Anschließend lag ein Baum auf Augenhöhe quer über dem Weg, sodass man an genau dieser Stelle zum Absteigen gezwungen wurde. Sonst ging es auf mehr oder wenig ausgebauten Forstwegen und einigen Monopfaden wellig und spaßig in Richtung Ziel. Schon vor dem Schlussanstieg teilten wir Biker uns in diesem Jahr den Weg mit den Läufern, was ganz schön auf die Stimmbänder ging. Im Schlussansteig wurde es dann wieder etwas ruhiger. Zum Glück, weil da brauchte ich meine Luft zum Fahren ;-)
Am Ende kam ich als erste Frau ins Ziel. Ein gelungener Saisonauftakt, denn Basti und Ronny teilten sich bei den Männern auch den Sieg, dahinter kam der Öhmi, an dessen Trainingsstudie wir im Moment alle teilnehmen. Ebenso auch Eva, seine Schwester, welche Platz zwei belegte. Fazit: Jede Menge Spaß und viele nette Leute ;-)
Sonntag, 20. März 2011
Es wird Frühling...
Zum Jahreswechsel habe ich den Verein gewechselt, sodass ich nun nicht mehr dem heimischen Viba-Anschütz-Team angehöre, sondern jetzt die RSG 52 Stollberg vertrete. Weiterhin werde ich in der kommenden Saison für das neu gegründete Girlsridetoo Team an den Start gehen. An erster Stelle des Teams steht der Spaß am Sport und dieser soll möglichst breitgefächert vertreten werden, sodass unser Team in nahezu allen Radsportdisziplinen vertreten sein wird.
Mit jeder Menge Spaß geht es auch gleich am kommenden Mittwoch am Gardasee los. Dort nehme ich mit den Guides von Alpenevent an der Ausbildung zum Trail-Scout teil...
Sonntag, 2. Januar 2011
Neujahresgrüße...
Samstag, 4. Dezember 2010
Nacht MTBO - ein Bericht von Christin
Pleiten, Pech und Pannen beim
10. Saaletal-Nacht-MTBO
...naja, ganz so schlimm war’s nun auch wieder nicht ;-)
Am Vorabend des 1. Advent sollte es für Basti, Ronny, Isa und mich erstmalig zu einem Nacht-MTBO über 3:20 h im Score-Modus gehen. Start und Zielort war Beesenstedt nordwestlich von Halle. Wir bastelten uns die Lämpchen von MyTinySun auf die Helme und los ging die Punkte- und Postenhatz durch die Novembernacht. Auch Isa hatte diesmal einen von weltweit auf 3 Stück limitierten Kartenhaltern des Models „Siegbert deluxe“ auf dem Lenker - ich meinen Miry. Die Postenstandorte sollten diesmal mitunter ganz besondere sein - da es ein Nacht-Rennen war, standen ausschließlich weiße kleine Reflektoren mit einer Postenzange im Wald. Auch konnte man die Punkte eines „Postens“, der sich in der Gastwirtschaft „Burgblick“ in Rothenburg bei Könnern befand, durch Dart spielen aufwerten. Weitere waren ebenfalls nur durch Teamplay erreichbar. Wir entschieden uns einhellig für eine Route östlich der Saale mit hohen Postenwertigkeiten, damit für die zwei Saalequerungen incl. Fähre fahren, und wir wollten definitiv gerne Dart spielen :D
Nach dem ersten gelochten Posten, zwei kleinen „Orientierungsverhauern“ fuhren wir zur Fähre in Wettin. Dort kamen uns Basti und Ronny entgegen und teilten uns mit, dass sie sofort nach Halle ins Krankenhaus fahren, da sich Basti eine Schulterluxation zugezogen hat. „Schöne Sch...“ dachten wir -und ebenso kurzzeitig auch an Rennaufgabe.
Weiter ging‘s jedoch zum nächsten Posten. Der „Herdentrieb“ beim MTBO ist schon echt manchmal lustig - so fuhren nicht nur uns manch ein Team hinterher, obwohl wir kurz auf der falschen Fährte waren, sondern auch wir folgten allen bergauf, die an Posten 3 vorbeifuhren, obwohl wir beide meinten, den Posten 3 schon reflektiert gesehen zu haben ;-)
Danach fanden wir jedoch gut ins Rennen, kamen sehr gut mit der Dunkelheit und der Orientierung darin in Raum und Zeit zurecht, sammelten beim Dart Spielen durch das Treffen in das 13er und 7er Feld zusätzliche Punkte und radelten nach Könnern zu Posten 7 und damit Umkehrpunkt unserer Route. Dort bemerkte Isa, das sie einen Schleicher-Platten hatte. Fix aufgepumpt, die Saale überquert und straight das Start-Ziel-Gelände angesteuert. Immerhin hatten wir noch gute 1:20 h Zeit, um innerhalb der vorgegeben Wettkampfzeit zu bleiben. Posten 10, der an einem Felsen im Saaletal liegen sollte, nahmen wir jedoch noch mit. Für mich als Kletterin der kreativste und attraktivste Posten, den wir ansteuerten, denn man musste über einen Pfad einen steilen Hang hochrennen und mittels halber Räuberleiter den am Felsen angebrachten Posten lochen.
Irgendwie habe ich es richtig genossen wie der Raureif und Schnee im Scheinwerferlicht funkelten, den tollen orangefarbenen Mond, die Ruhe in der Nacht und das Durchzirkeln mit dem MTB durch die gefrorenen Längsrillen auf den Feldwegen hat auch gefetzt. Isa sah einige Feldhasen und ich Pferde.
Wir hatten Spaß!!! ...bis zu dem Zeitpunkt, als wir ein zweites Mal nachpumpten, mir in Kloschwitz ca. 3 km vor dem Ziel die Beleuchtung ausging, Isa‘s Tacho ebenso, wir nochmal nachpumpten, bis wir uns 5 min später, da überhaupt keine Luft mehr in Isas Vorderreifen war, dazu entschlossen, in das Tubeless-System einen Schlauch einzuziehen. Da standen wir nun - zugegebenermaßen auf einem ziemlich coolen Singeltrail am Saalehang - in der klirrend kalten Novembernacht umgeben von Stockfinsternis und die Nerven waren blank! Mehr schlecht als recht entfernten wir den Mantel, behoben halt den Platten durch konventionelle Methoden ;-) ...sagten uns, dass wir gesund sind, keinen Sturz hatten, sondern uns lediglich technische Defekte aus dem Rennen warfen. Weiter ging‘s gen Ziel. Die Zeit rannte uns ja echt davon! Dort wurden wir mit leckerem Tee und Stollen empfangen und freuten uns gemeinsam über die Erlebnisse und Erfahrungen, die wir in den 3:41 h gesammelt haben. Wir hatten insgesamt 170 +20 Zusatzpunkte auf der Lochkarte, was wir nach wie vor klasse finden - die gingen aber eben leider fast alle aufgrund des massiven Punkteabzugs wegen Zeitüberschreitung drauf
Bis auf die Dinge, die nicht so gut liefen, hat das Rennen echt gefetzt. Eigentlich fast schade, dass es in Deutschland nur 1 Mal im Jahr die Möglichkeit zu einem Nacht-MTBO gibt. Nächstes Jahr sind wir sicher wieder mit von der Partie und hoffen, dass sich der Organisator nicht solche Posten auf der Saaleinsel z.B. einfallen lässt;-)
Ein Bild von uns findet man auf der offiziellen deutschen MTBO-Seite
PS: Respekt an Falk Wenzel, dem Organisator, denn die Wettkampfkarten, die Lochkarten und Postenbeschreibungen waren wirklich liebevoll präpariert!
Anmerkung der Redaktion: Christin, du solltest einen "Gastzugang" bekommen, dann dauerts nicht immer so lang bis ich den Bericht mal online gestellt habe ;-)
Sonntag, 17. Oktober 2010
Im Nebel fährt man immer im Kreis ;-)
...und das kann am Ende sogar ziemlich gut ausgehen ;-)
--> ein Bericht zum Harzer Team - MTBO von Christin
Wie bereits im letzten Jahr fuhren meine Freundin Isa und ich den nunmehr zum 18. Male ausgetragenen 5h-Harz MTBO, der unweit der Weltkulturerbestadt Quedlinburg ausgetragen wurde. Der Harz-MTBO ist Punktefahren, Zeitfahren und „Ostereiersuchen“ zugleich, denn es gilt für die Zweierteams innerhalb der vorgegebenen Zeit von 5 h auf einer MTBO-Karte soviel wie möglich Posten zu „sammeln“, die natürlich gut versteckt im Gelände liegen. Die Karte im Maßstab 1:35.000 und unsere Startnummern holten wir bereits am Vorabend und beratschlagten unsere Renntaktik.
Am Sonntag morgen hörte pünktlich zum Start der Dauerregen auf und wir sauten uns auf den ersten 800 m vom Zeitstart bis zum „grünen Start“ schon so richtig ein ;-)
Dort bekamen wir die Postenzettelchen, auf dem die sogenannten Blindposten draufstanden sowie die Postenwertigkeiten zwischen 10-35 Punkten, die wir schnell in die Karte übertrugen. Dies garantiert die spontane Routenwahl - das was den Orientierungssport, besonders die Wettkampfform „Score-MTBO“ u.a. so faszinierend macht.
Genug der Vorrede – und so begaben wir uns in den bergigen, nassen, schlammigen, kalten und nebligen Harz auf die Postenhatz. Es hat wieder so richtig Spaß gemacht, das Teamplay funktionierte perfekt, zu den Posten musste man meist über schöne Singletrails fahren und das „Blair Witch Projekt-Wetter“ gab dem Orientierungsmarathon seine besondere Note.
Wir sammelten viele Posten mit hohen Wertigkeiten in den Bergen und nahmen auch unsere 3 „Joker-Posten“, die sich in der Zielumgebung befanden, mit. Zu einem 15-Punkte-Posten, der an einem Findling inmitten von Hecken lag, durfte man nur hinrennen. Nach 4,5 h Wettkampfzeit sind 700 m Laufen echt nicht mehr so leicht ;-). Den nahm ausnahmsweise mal ich, sonst „lochte“ Isa immer die Posten. Am letzten Berg dann kurz vorm Ziel schien Isa dann ihren Turbo nochmal zu zünden, während mir, wahrscheinlich durch den vorherigen OL-Sprint bedingt, die Kräfte deutlich schwanden. Aber es waren ja zum Glück nur noch wenige Meter bis ins heißersehnte Zielgelände.
Nicht nur unsere Routenwahl, sondern auch unser Zeitmanagement war dieses Jahr ziemlich gut, denn nach 4:46:43 h checkten wir mit 215 gesammelten Punkten im Ziel ein.
Nach dem Duschen traute ich meinen Augen kaum, als ich auf die offizielle Endergebnisliste schaute – Isa und ich haben gewonnen - und zwar mit einem klaren Vorsprung von 35 (!) Punkten auf das zweite Damenteam, Anna und Malene Telyakevych, und 9 min schneller waren wir auch noch. Bereits im Vorjahr waren Isa und ich nur 6 Punkte hinter den Telyakevych-Schwestern aus der Ukraine, die im MTBO-Sport international mitmischen. Ich hab‘ mich echt so sehr über unser Wettkampfergebnis gefreut :D
Die Siegerehrung versprach für alle Platzierten wieder einmal hochwertige Sachpreise. Passend zum herbstlichen Wetter gab es für uns zwei Performance Shell Gore Tex Jacken.
Einen Artikel auf der offiziellen MTBO-Seite Deutschlands kann man hier lesen. Es lohnt sich.
Last but not least: Never change a winning team - nächstes Jahr gerne wieder, Isa :D
Anmerkung der Redaktion:
Ich bin auf alle Fälle wieder mit dabei! Hab immer noch ein dickes Grinsen im Gesicht!!!
Sonntag, 10. Oktober 2010
Dorfchemnitzer Bergzeitfahren
Sonntag, 3. Oktober 2010
ABM - Tandempower
Bei bestem Wetter (zumindest von oben) starteten wir aus der ersten Reihe. Eine neue Erfahrung war für mich an der Stelle, dicht hinter dem Führungsfahrzeug zu rollern. Am ersten Berg jedoch konnten wir uns nicht mehr soweit vorn behaupten ;-)

Die Abfahrten pfefferten wir ordentlich hinunter, ich versuchte mich im Windschatten möglichst klein zu halten, was ich jedoch noch perfektionieren muss. Denn an einer Bodenwelle schlug ich mir erstmal ordentlich das Kinn am Rücken des Captain an - Nix passiert, außer das ich mal wieder über mich selbst lachen musste... Im Schlamm kamen wir anfangs auch sehr gut zurecht. Am (ich nenns jetzt mal:) Steilanstieg hatten wir in der zweiten Runde leichte Traktionsprobleme, sodass unser Hinterrad gefühlt doppelt so weit gefahren ist, wie der Rest. Nunja, wir konnten die zwei Runden bis zum Ende komplett durchfahren und kamen nach 2h11 mit einem ordentlichen Schlammgrinsen ins Ziel. Auch wenn ich Tandemfahren an sich anstrengender finde als mein Solobike, ist dies nun meine persönliche Bestzeit auf der Strecke ;-)
Sonntag, 26. September 2010
September- Rückblick: MTBO in Thalheim
Für die Langdistanz am Sonntag rüsteten wir ein wenig auf, zumal es den ganzen Tag regnen sollte. Also hingen wir uns eine Klarsichtfolie mit Pappverstärkung um den Hals und wagten uns erneut in den Wald. Am Ende sprang ein dritter Platz bei mir heraus und viel Futter für die Waschmaschine, denn die Wetterprognosen haben nicht übertrieben.
Alles in allem hatten wir einen riesen Spaß und werden wohl öfters mit von der Patie sein ;-)
Hier könnt ihr meine und andere Irrfahrten mal verfolgen ;-)
Mittwoch, 22. September 2010
September- Rückblick: Monopfad zur Tafelfichte
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