Sonntag, 29. April 2012

10. Crossduathlon Thalheim

Nachdem ich letztes Jahr nur ein paar Bilder gemacht habe und sonst sonnend im Gras lag, habe ich mich in diesem Jahr rechtzeitig um eine Läuferin gekümmert. Zusammen mit Jenny Ehnert vom TSV 1872 Pobershau / LG Trans-Miriquidi stand ich heute morgen am Start der großen Runde. Jenny absolvierte Ihre erste Laufeinheit über 6km sehr schnell und kam als erste Frau der Damenstaffel in die Wechselzone. Nun galt es für mich irgendwie die Position über bevorstehenden 4 Runden á 5km zu halten. In der ersten Runde die gefühlt zwar ganz gut lief, hatte ich das Gefühl nur überholt zu werden. Dies änderte sich zum Glück ab der zweiten Runde wo auch ich einige Male zum Überholen ansetzte. So ungefähr motivierte ich mich auf den folgenden Runden weiter (ganz abgesehen von den spaßigeren Streckenabschnitten). Bis zum Ende der 4ten Runde konnte ich tatsächlich unsere Führung behaupten. Nach der Übergabe des Staffelbandes an Jenny, absolvierte sie Ihre zweite Laufeinheit über die 3km erneut souverän. Nach 1:38h machten wir unseren Start-Ziel Sieg mit gemeinsamer Zieleinfahrt perfekt. Vielen Dank an Jenny, es hat richtig viel Spaß gemacht. Vielleicht brauchst du ja auch demnächst mal jemanden auf zwei Rädern!?


Sonntag, 8. April 2012

Einzelzeitfahren auf dem Sachsenring

Einmal im Jahr bin ich auf schmalen Pneus unterwegs, so sollte es heute zum Einzelzeitfahren auf den Sachsenring gehen. Bei den aktuellen Temperaturen und Wettervorhersagen war ich eigentlich ganz froh, das heute morgen wenigstens die Sonne lachte. Bei -1 Grad und trockenen Streckenverhältnissen stand ich also am Start. Gestartet wurde mit einem Abstand von einer Minute. Es galt 3 Runden auf der MotoGP Strecke zu absolvieren. Die Kälte und der Wind machte uns Fahrern ganz schön zu schaffen, die Zeiten waren durchweg langsamer als im letzten Jahr (da sind wir kurz-kurz gefahren). Spaß hats gemacht, aber so richtig gut fühlte sich nur meine letzte Runde an. Am Ende kam ein fünfter Platz für mich heraus.

Samstag, 31. März 2012

Schlossberglauf Geringswalde

Heute stand als Saisoneröffnung ein MTB Wettkampf in Geringswalde auf dem Plan. Mit einem neuen Teilnehmerrekord bei den Mountainbikern von 14 Leuten (es ist eigentlich eine Laufveranstaltung), sind leider trotzdem keine weiteren Mädels am Start gewesen. Also hieß es für mich irgendwo einsortieren und dran bleiben. Nach dem Start ging es erstmal einen feinen Weg mit kleinen Hügeln hinab auf eine Teerstraße. Erster kleiner Erfolg: nach dieser Abfahrt konnte ich aus der gefühlten Mitte des Feldes nochmal kurz die Spitzengruppe sehen. Am Ende des ersten langen Anstieges hatte ich noch 2 Leute in Sicht - ob ich da nochmal ranfahren kann? Die Motivation im Rennen ist bei mir am höchsten, wenns lustig bergab geht... nur leider sind das die selteneren Rennen in meinem Plan. Also durchbeißen und probieren. Tatsächlich gelang es mir nach und nach ein Stück an dieses Duo heran zukommen. Auf einer langen Gerade konnte ich dann aufschließen und überholen. Einer der Beiden ließ nicht locker, so fuhren wir mehr oder weniger abwechselnd im Wind. Das 2. Stück Teerstraße wollte ich es (bergauf) nochmal wissen. Ein Stück weit kam ich auch davon. Am nächsten steilen Anstieg, welchen wir uns mit den Läufern teilten hörte ich hinter mir erneut "Schaltgeräusche". Aber es ist ja nicht mehr weit und nun sollte es nur noch diesem einen schmalen Pfad den Berg hinauf gehen. Nach der Hälfte des Anstieges, sah ich meinen Verfolger via Schulterblick immer noch bedrohlich nah. Was nun? Hmmm, dann nehm ich halt das mittlere Blatt und press mich irgendwie da hoch. Auf der Zielgerade dann zu Sicherheit noch "Kette rechts!" Und es hat funktioniert :-)

Aus Mangel an Frauenbeteiligung dann im Anschluss an die Siegerehrung mit dem Öhmi und dem Basti (1. und 2. Platz) noch ein Bild fürs (Chemnitzerbikefamilien-) Album. Schön wars!

Montag, 26. März 2012

GRT Trainingslager in Würzburg

Vom 20.03. bis 25.03. startete Teamchefin Jule den Versuch uns alle zusammen zutrommeln. Ein gemeinsames Trainingslager mit Unterstützung von Kerstin Kögler stand auf dem Plan. Ich bin selbst erst einen Tag später, dafür aber in der Früh angereist. Basti ist bis zur Unterkunft mitgefahren, anschließend mit dem Rennrad über Pegnitz (Zwischenstop bei Christin) wieder nach Hause gefahren.
Zum Trainingslager wird es sicher in einigen Tagen auf der Teamseite einen separaten Bericht geben. Soviel vorweg: wir hatten wunderbares Wetter (20° mit Sonnenschein) und es war super, dass ich auch mal die andern Mädels im Team kennen gelernt habe.

Montag, 31. Oktober 2011

Geisterfahrt am 30.10.2011

Durch Zufall erfuhren wir von der so genannten „Geisterfahrt“ in Augustusburg. Ziel war es, in der Dunkelheit 2 mal mit möglichst gleicher Zeit eine kleine Strecke im angrenzenden Freeridewäldchen zu durchfahren. Weiterhin gab es eine Wertung fürs Beste Kostüm und für die hellste Beleuchtung.

Da Basti nach der Schulter OP noch nicht wieder auf das Rad darf, haben wir unsere vorhandenen Lampen auf den breiten Lenker montiert – und eine auf den Helm. Mit 5 kleinen Sonnen war ich also ganz gut gerüstet für die Sonderwertung ;-)

...im Training noch ohne Helmlampe...

Noch im Hellen war die Strecke für 1,5h zum Kennen lernen freigegeben. Oder eben so lang, wie ich Lust hatte, das Rad den Berg hinauf zuschieben.

Gegen 19Uhr startete die erste Wertungsprüfung. Da leider nur 7 Teilnehmer dabei waren, haben wir spontan beschlossen 3 Wertungsprüfungen zu fahren. Es sollten dann die jeweils 2 gleichmäßigsten Fahrten gewertet werden. Am Ende waren die Zeiten extremst knapp, der Gewinner fuhr seine Läufe mit nur 8 hundertstel Sekunden Differenz ins Tal. Bei mir war es dann schon über eine Sekunde – Platz 6.

...in den Wertungsprüfungen dann komplett Beleuchtet...

Die Wertung mit der hellsten Beleuchtung hab ich für mich entschieden – zum Glück war der Lenker so breit ;-) Es hat jedenfalls richtig viel Spaß gemacht und ein dickes Lob an die Organisatoren. Im nächsten Jahr gerne wieder, auch wenn ich dann die Hälfte der Leuchten abgeben muss...

Sonntag, 7. August 2011

EBM in Seiffen

Nachdem ein Start im letzten Jahr buchstäblich ins Wasser fiel, habe ich den Erzgebirgsbikemarathon in diesem Jahr erneut ins Visier genommen. Erstmalig in diesem Jahr, gab es am Samstag auch einen Enduro Wettkampf mit dem ich liebäugelte. Am Ende entschloss ich mich dann trotzdem für den Marathon am Sonntag und meldete die 40km Runde.
Nachdem die ersten paar Meter im Gedränge bis zum Ortskern überlebt waren, ging es auch sofort in die (für mich) neue Einführungsrunde. Auf der steilen Asphaltstraße wurde das Feld weit auseinander gezogen, bevor es in eine lange unspektakuläre Abfahrt ging. Irgendwo auf der Straße im Seiffener Grund spuckte uns der Wald zurück auf die Straße, von wo aus es anschließend das erste Mal den berühmt- berüchtigten Alp de Wettin hinauf ging. Die Zuschauermassen jubelten uns den Anstieg hinauf, es ist jedes Jahr ein besonderes Erlebnis! Nach diesem ersten kurzen aber knackigen Anstieg ging es auf die eigentliche Strecke. An der ersten kleinen Schlammrampe staute sich das Feld leider wieder und ein paar Meter zu Fuß waren unvermeidbar. Oben angekommen die erste Trailabfahrt. Nun wurde die neue Sattelstütze mit Bergabfunktion getestet und ich konnte mit einem breiten Grinsen auf der C Linie fahren ohne auch nur eine Sekunde lang ein Gefühl des herannahenden Kontrollverlustes zu haben. Leider war die Freude nur von kurzer Dauer, denn wo es bergab geht, muss es irgendwann auch wieder hinauf. Eine ständige Berg- und Talfahrt mit viele Schlammpfützen brachte uns schließlich zum nächsten Highlight der Strecke: die Abfahrt in den Seiffener Grund. Ich glaub dieser Abschnitt war die einzige Motivation an den Bergen zuvor gewesen. Am Anfang etwas steil und rutschig, dann bissl Steine und Würzelchen und am Ende relativ steil mit Wurzeln, kleinen Absätzen und Zuschauern die anfeuern. Sturzfrei und mit viel Freude hinunter gekommen, ging es anschließend einer langen Teerstraße auf der anderen Grundseite hinauf. Von nun an versuchte ich vor allem gleichmäßig die Berge hinauf zu fahren. Die Pfade die zwischendurch bergab für Abwechslung sorgten, waren schön flüssig und immer viel zu schnell vorbei. Als ich in die letzte Schotterabfahrt einbog, wusste ich, dass es nicht mehr weit ist. Am Ende der Abfahrt ging es erneut auf die Straße der Einführungsrunde und anschließend auch erneut dem Alp de Wettin hinauf. Trotz Regen standen noch sehr viele Zuschauer am Rand und pushten uns dem Berg hinauf. Oben angekommen ging der Rest fast wie von allein und ich erreichte das Ziel auf Platz 18 bzw. 8 in der AK. Unterm Strich den Umständen entsprechend besser als ich erwartet habe. Es war eine schöne Schlammschlacht und das Lächeln im Gesicht wird wohl auch noch etwas anhalten ;-)

Sonntag, 26. Juni 2011

Mad East Enduro

Mad East - das ist ein Wochenende unter vielen Verrückten im Gebirge. Fast schon zur Tradition geworden durften wir uns über das Wochenende in der Ferienwohnung von Tobi ausbreiten. Wir, was waren Christian (Solofahrer), Stephan und David (Tandem), Christin und Basti (Tandem) und ich. Da ich auf 3 Tage Tandem fahren keine Lust hatte, gab ich meine Stokerfunktion an Christin ab und startete selbst mit dem "dicken Fahrrad" in der Enduro Klasse. Bergabfahren macht ja eh mehr Spaß ;-)
Pünktlich um 9Uhr machte ich mich auf den Weg zum Busshuttle, welches uns zur ersten Wertungsprüfung schaffte. Am Bus war ich überrascht, so viele bekannte Leute zu treffen. Es gab sogar einige, die kannten das Rad, was ich fahren durfte :-)
Die erste Wertungsprüfung führte uns entlang der Altenberger Bobbahn, auf welcher zu diesem Zeitpunkt Skeletonfahrer übten, ins Tal. Am Start gab es das traditionelle Foto mit den Redvil Models, bevor es zum Einstieg eine Treppe hinab ging. Anschließend gab es einen kurvenreichen, spaßigen Pfad in das Tal hinab. Er war mit vielen schönen Dingen gespickt, welche ein erstes Grinsen in das Gesicht zauberten. Ein kleines Zögern an einer Kuhle brachte mich vom Rad - und Laufen ist ja bekanntlich manchmal schwerer als Fahren, so hatte mein Po an dieser Stelle schon mal kurzen Bodenkontakt. Unten angekommen, war ich erleichtert, die erste Etappe überstanden zu haben und freute mich auf die nun folgenden. Zusammen mit den Jungs ging es dann zur nächsten Wertungprüfung an die Tellkoppe.
Die 2. Prüfung war - sagte man - eine sehr schnelle Abfahrt mit einigem Pedallieren am Anfang. Das stimmte. Der erste Teil war sehr flüssig und machte ordentlich Spaß. Irgendwann bog ich auf einen Forstweg ein und suchte nach dem MadZeitabnehmer, als ich auf dem Weg die Aufschrift "noch 500m" sah. Also geht es noch ein Stück weiter. Ich glaube der Teil war auch noch sehr schön, wurde aber zunehmend steiler. Kurz vor der Bundesstraße in Kippsdorf kam ich dann doch nochmal ins Rutschen mit folgendem Zögern, beschloss aber die letzten Meter im Sattel zu verbringen. An der Stelle weiß ich nur noch, dass ich schon unten war und aus irgendeinem Grund ins Fliegen kam. Im Flug noch fix die Arme nach vorn um nicht mit dem Gesicht zu bremsen (ja, ich konnte in der Flugphase sogar noch denken) und da lag ich auch schon. Bruchteile von Sekunden vergingen, dann kam das Rad von oben geflogen. Aber alles halb so wild. Meine erste Frage war, ob meine Zeit genommen wurde. Dann wurde nochmal fix das Blut aus der Nase geschneutzt und es ging weiter zur nächsten Wertungsprüfung. Auf dem Weg dorthin kamen wir noch an einer Verpflegungsstelle vorbei, denn wir waren nun auf der Strecke des Marathons unterwegs. Nach einer langen Transferstrecke fanden wir uns schließlich am Skihang Hermsdorf ein. Eine große Rampe sorgte für ein flaues Gefühl in der Magengegend, aber es gab wohl die Möglichkeit daran vorbei zufahren.
Am Skihang wurden die 3. und 4. Wertungsprüfungen absolviert. Es waren beides sehr schnelle Abfahrten mit je 1-2 gebauten Hindernissen, welche aber umfahren werden konnten (zum Glück). Mein persönlich größtes Hinderniss war der Schlepplift zwischen den Prüfungen, wie sich zwischenzeitlich herausstellte. Beim ersten Versuch kam ich 10m weit. Der zweite Versuch brachte mich schon ca. 70m dem Berg hinauf, als dieser Anker erneut unterm Sattel wegrutschte. Der Versuch ihn nur per Hand zu halten Schlug fehl und das Ding schlug zwischen Mund und Kinn ein. Selbst ist die Frau und so beschloss ich nach oben zu schieben.
Danach durften wir wieder den Shuttlebus nutzen um nach Altenberg zu kommen. Nebenbei bemerkt: Aus dem Bus heraus habe ich im Wald tatsächlich unser Tandem mit Christin und Basti auf der Marathonstrecke gesehen, schöner Zufall ;-)
Dort angekommen schoben wir fleißig dem Skihang hinauf und beäugten - soweit möglich - die Strecke. Kurz vor dem Start gab es eine Kuhle, welche man sich ruhig mal angucken sollte - wurde gesagt. Also fix Radablegen und mal gucken gehen, oder vielleicht doch nicht? 10m neben dem Weg zögerte ich kurz ob ich gucken sollte oder nicht. Plötzlich brummte es irgendwo (klang wie dicker Reifen auf Asphalt). Schnelldenkend wie ich manchmal bin, registrierte ich das Wespennest in dem ich stand allerdings erst, als die Pieksattacken in meinen Knöcheln landeten. Meine Entscheidung wurde beschleunigt und ruck-zuck stand ich an der Kuhle - musste aber erstmal meine Beine kühlen...
Die anderen waren schnell gewarnt und ich begab mich an den Start. Diese Wertungsprüfung war wieder sehr schön. Die Strecke schlängelte sich am Skihang zwischen den Bäumen entlang - mit Wurzeln gespickt. Einfach schön! Leider viel zu schnell vorbei und es ging dann auch gleich weiter zur letzten Prüfung an den Skihang in Geising.
Die letzte Etappe war nochmal eine der schnelleren Sorte. Ich ahnte zwar hinter jeder Kurve eine kleine Schweinerei, die blieben aber aus. Am Ende ging es über eine Palettentreppe in die Eishalle hinein und ich hatte mein erstes Endurorennen (mit einem Hardtail) überstanden.
Danke nochmal an die Jungs, die mit mir die Transferfahrten absolvierten. Danke an Basti für das Rad und an Tobi + Eltern für die Unterkunft!

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Isabel Kritzmann
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Isabel Kritzmann

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