Samstag, 23. Juni 2012
MadEast Enduro
Gegen 10Uhr gab Uwe die letzte Einweisung und gleich darauf stürzten sich die ersten Pedalritter im 30sek Abstand entlang der Bobbahn in das Tal. Die Wertungsprüfung war wie im letzten Jahr gespickt mit engen Kurven und vielen Wurzeln. Bis auf das mir an manchen kleinen Hügeln der Schwung ausging, habe ich die Wertungsprüfung sturzfrei überstanden. Gemeinsam mit den anderen ging es anschließend über die Transferstrecke zur nächten Prüfung an der Tellkoppe. Vor dieser Prüfung hatte ich am meisten Respekt, da ich im letzten Jahr per Bauchklatscher ins Ziel kam. Da der Start nun an einem anderen Punkt war, hatte ich ein Motivationsargument, dass die "kritische Stelle" sicher nicht mehr Teil der Prüfung war. So kam es dann auch und mit einem Grinsen absolvierte ich auch diese Prüfung sturzfrei und mit viel Spaß.
Nun stand die längste Transferetappe mit dem Bike vor uns, welche über den Verpflegungspunkt in Bärenfels zum Skihang nach Hermsdorf führte. Dort kamen wir in diesem Jahr am Fuße des Skihangs an. Wir hätten ja den Schlepplift nehmen können um zum Start der WP's 3 und 4 zugelangen. Doch meine Erinnerungen an drei missglückte Schlepplifterfahrungen mit dem Bike, welche mit Anker im Gesicht endeten ließen mich zur Überzeugung kommen, dass es sicher besser ist den Hang hinauf zu schieben. Oben angekommen hatte ich meinen Tagestiefpunkt. Teile der Strecke habe ich beim hinaufschieben schon gesehen und jagten mir Angst ein. Erst nach gutem Zureden und als mein Rad an den Start gestellt wurde, konnte ich mich wieder motivieren. Naja, das heißt eigentlich kam die Motivation erst nach den ersten paar Metern zurück. Die 3.WP am Skihang war sehr schnell und gespickt mit 2-3 Sprüngen. Leider war diese Prüfung viel zu schnell vorbei, denn anschließend hieß es wieder dem Berg hinaufschieben zur WP 4. Oben angekommen war der Start der gleiche, allerdings mit Abzweig für WP 4. Wir wurden über kurze (zum Glück ausreichend breite) Northshores geschickt. Einer davon sah im ersten Moment aus wie ein großer Sprung ins Gebüsch. Wenige Sekunden später, irgendwo auf schmalem Pfad im Wald rutschte mein Vorderrad weg und ich kam ins "schleudern". Als ich zum Stillstand kam, stand ich (auf beiden Beinen!) entgegengesetzt zur Fahrtrichtung. Ich hatte etwas Mühe das Rad wieder in Fahrtrichtung zubekommen, da der Weg schmaler, als das Bike lang ist. Nach der Schrecksekunde ging es nochmal hochkonzentriert das letzte Stück hinab.
Es folgt ein letztes Schieben dem Hang hinauf um der Transferstrecke zur WP 5 zu folgen. In Holzhau wartete eine Prüfung auf uns, in welcher wir auch einige Tretpassagen hatten. Hier kam es wirklich am Meisten auf die Kondition an. Am Ende wartete ein Busshuttle, welches uns zur letzten WP nach Altenberg schaffte. Die letzte Wertungsprüfung führte uns über teils große Steine und eine Wiesenabfahrt von Altenberg nach Geising. Wir flogen förmlich über einen sehr steilen Abhang diekt ins Ziel ein. Mit einem breiten Grinsen fanden wir uns dort alle zusammen wieder ein und trafen auch viele Freunde und Bekannte, welche am Marathon teilgenommen haben.
Das gesamte Organisationsteam rund um Uwe Buchholz hat wieder ganze Arbeit geleistet. Sie hielten für uns eine super Strecke sehr nette Helfer und eine top Organisation bereit. Es hat wieder richtig viel Spaß gemacht. Am Ende folgte noch eine große Überraschung für mich, als bei der Siegerehrung neben Yvonne Lindecke (1) und Christiane Geck (2) mein Name für den dritten Platz aufgerufen wurde :-)
Sonntag, 29. April 2012
10. Crossduathlon Thalheim
Sonntag, 8. April 2012
Einzelzeitfahren auf dem Sachsenring
Die Kälte und der Wind machte uns Fahrern ganz schön zu schaffen, die Zeiten waren durchweg langsamer als im letzten Jahr (da sind wir kurz-kurz gefahren). Spaß hats gemacht, aber so richtig gut fühlte sich nur meine letzte Runde an. Am Ende kam ein fünfter Platz für mich heraus.
Samstag, 31. März 2012
Schlossberglauf Geringswalde
Montag, 26. März 2012
GRT Trainingslager in Würzburg
Zum Trainingslager wird es sicher in einigen Tagen auf der Teamseite einen separaten Bericht geben. Soviel vorweg: wir hatten wunderbares Wetter (20° mit Sonnenschein) und es war super, dass ich auch mal die andern Mädels im Team kennen gelernt habe.
Montag, 31. Oktober 2011
Geisterfahrt am 30.10.2011
Da Basti nach der Schulter OP noch nicht wieder auf das Rad darf, haben wir unsere vorhandenen Lampen auf den breiten Lenker montiert – und eine auf den Helm. Mit 5 kleinen Sonnen war ich also ganz gut gerüstet für die Sonderwertung ;-)
Noch im Hellen war die Strecke für 1,5h zum Kennen lernen freigegeben. Oder eben so lang, wie ich Lust hatte, das Rad den Berg hinauf zuschieben.
Gegen 19Uhr startete die erste Wertungsprüfung. Da leider nur 7 Teilnehmer dabei waren, haben wir spontan beschlossen 3 Wertungsprüfungen zu fahren. Es sollten dann die jeweils 2 gleichmäßigsten Fahrten gewertet werden. Am Ende waren die Zeiten extremst knapp, der Gewinner fuhr seine Läufe mit nur 8 hundertstel Sekunden Differenz ins Tal. Bei mir war es dann schon über eine Sekunde – Platz 6. 
...in den Wertungsprüfungen dann komplett Beleuchtet...
Die Wertung mit der hellsten Beleuchtung hab ich für mich entschieden – zum Glück war der Lenker so breit ;-) Es hat jedenfalls richtig viel Spaß gemacht und ein dickes Lob an die Organisatoren. Im nächsten Jahr gerne wieder, auch wenn ich dann die Hälfte der Leuchten abgeben muss...
Sonntag, 7. August 2011
EBM in Seiffen
Nachdem die ersten paar Meter im Gedränge bis zum Ortskern überlebt waren, ging es auch sofort in die (für mich) neue Einführungsrunde. Auf der steilen Asphaltstraße wurde das Feld weit auseinander gezogen, bevor es in eine lange unspektakuläre Abfahrt ging. Irgendwo auf der Straße im Seiffener Grund spuckte uns der Wald zurück auf die Straße, von wo aus es anschließend das erste Mal den berühmt- berüchtigten Alp de Wettin hinauf ging. Die Zuschauermassen jubelten uns den Anstieg hinauf, es ist jedes Jahr ein besonderes Erlebnis! Nach diesem ersten kurzen aber knackigen Anstieg ging es auf die eigentliche Strecke. An der ersten kleinen Schlammrampe staute sich das Feld leider wieder und ein paar Meter zu Fuß waren unvermeidbar. Oben angekommen die erste Trailabfahrt. Nun wurde die neue Sattelstütze mit Bergabfunktion getestet und ich konnte mit einem breiten Grinsen auf der C Linie fahren ohne auch nur eine Sekunde lang ein Gefühl des herannahenden Kontrollverlustes zu haben. Leider war die Freude nur von kurzer Dauer, denn wo es bergab geht, muss es irgendwann auch wieder hinauf. Eine ständige Berg- und Talfahrt mit viele Schlammpfützen brachte uns schließlich zum nächsten Highlight der Strecke: die Abfahrt in den Seiffener Grund. Ich glaub dieser Abschnitt war die einzige Motivation an den Bergen zuvor gewesen. Am Anfang etwas steil und rutschig, dann bissl Steine und Würzelchen und am Ende relativ steil mit Wurzeln, kleinen Absätzen und Zuschauern die anfeuern. Sturzfrei und mit viel Freude hinunter gekommen, ging es anschließend einer langen Teerstraße auf der anderen Grundseite hinauf. Von nun an versuchte ich vor allem gleichmäßig die Berge hinauf zu fahren. Die Pfade die zwischendurch bergab für Abwechslung sorgten, waren schön flüssig und immer viel zu schnell vorbei. Als ich in die letzte Schotterabfahrt einbog, wusste ich, dass es nicht mehr weit ist. Am Ende der Abfahrt ging es erneut auf die Straße der Einführungsrunde und anschließend auch erneut dem Alp de Wettin hinauf. Trotz Regen standen noch sehr viele Zuschauer am Rand und pushten uns dem Berg hinauf. Oben angekommen ging der Rest fast wie von allein und ich erreichte das Ziel auf Platz 18 bzw. 8 in der AK. Unterm Strich den Umständen entsprechend besser als ich erwartet habe. Es war eine schöne Schlammschlacht und das Lächeln im Gesicht wird wohl auch noch etwas anhalten ;-)
Impressum
E-Mail: isa128@web.de
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 10 Absatz 3 MDStV:
Isabel Kritzmann
Haftungshinweis:
Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehme ich keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.