Dienstag, 28. Juli 2009

Erste Entdeckertour

Heute bin ich mal eine Runde an der frischen Luft gewesen. Zu Beginn fuhr ich einfach "unsere" Straße hinab, da ich wissen wollte wo genau diese an die Neiße führt. Ja ok, sie führt im Prinzip genau zum Grenzübergang und zur FH. Bin dann mal ganz frech über den Campus geradelt, die haben aber scheinbar auch Ferien ;-) Weiter ging es dann dem Radweg entlang der Neiße in Richtung Zittau.

--> die Bilder wollen gerade nicht so wie ich es will, also lade ich sie morgen erst hoch...
Nachti!

Hier nun ein paar Bilder;-)

Die Landeskrone von einem Stück weit weg

Hier nun ein Suchbild - wo ist das Reh? Hihi, ich bin ja so stolz, das mir ein Waldbewohner mal soviel Zeit gelassen hat, den Fotoapparat zu zücken... Ich konnte es mit dem Handy aber leider nicht näher ran zommen, naja, da hab ich jetzt ein Suchbild ;-) Achso, mir fällt gerade ein, dass es auf diesem Bild noch etwas zu entdecken gibt, aber das wird erstmal nicht verraten...

Auf den Bildern oben und unten sieht man im Hintergrund das Zittauer Gebirge - aber fragt mich nicht wie die Berge da alle heißen... Weiß nur, dass der Kristinasee nicht weit weg ist, der müsste auf dem oberen Foto in dem Tal liegen... Achja, und seht euch mal die Strommasten an ;-)

Auf dem Berg stehen die Windkraftanlagen. Die haben einen ordentlichen Schwung drauf, sag ich euch! Echt lustig, die stehen auf dem Berg dort alle schön in einer Reihe... als ich die "Leiter" an dem Sockel gesehen habe, wöllte ich dann doch nicht dort hinauf klettern... Wobei, das fetzt bestimmt! Vor allem auf der Höhe, wenn die Rotorblätter an einem vorbei ziehen... cool!

Auf dem Bild seht ihr das alte Kohlekraftwerk von Hagenwerder. Ich find den Gegensatz (Kohlekraftwerk - Windkraft) so lustig, d.h. es ist mir eben gleich aufgefallen... und irgendwie musste ich bei dem Anblick an Claudi und Dirk denken :-)
Für die Leute die sich dafür interessieren, der erste Block des KW wurde 1958 in Betrieb genommen. Mit der Zeit wurden noch 2 weitere Blöcke hinzugebaut. Block 3 wurde 1974 in Betrieb genommen und hatte eine Leistung von 500MW! Zwischen 1991 und 1997 wurden nacheinander alle Blöcke wieder still gelegt. Zur Zeit entseht im Abbaugebiet ein riesiger See, der Berzdorfer See, welcher seit 2001 geflutet wird. Dies sollte eigentlich bis 2009 abgeschlossen sein. Ich weiß den aktuellen gerade nicht (die Meinungen gehen von 5m bis 12m die fehlen). Es gibt aber eine Art Prüfstand, wo man den Pegelstand mit Soll und Haben (hihi) ablesen kann. Diesen werde ich nächste Woche einmal aufsuchen und auskundschaften...

Dies ist noch eine Infotafel zum Thema. Da ich ja radeln wollte habe ich sie mir fotografiert um sie später nochmal angucken zu können ;-)

Also ihr seht, mir wird nicht langweilig und ich habe noch viel zu erkunden. Jedoch sind 3 Wochen ein wenig kurz...

Montag, 27. Juli 2009

Mal wieder in Görlitz

Seit Gestern bzw. heute Morgen ist es ja korrekterweise gewesen, bin ich mal wieder geduldeter Gast in Görlitz. Dieses Mal jedoch residiere ich nicht im Studentenwohnheim Vogtshof, sondern im WG Zimmer von Robin. Dieses ist etwas näher am Bahnhof bzw. näher an der Arbeit gelegen, sodass ich morgens nur 15-20min (Vergleich vom Vogtshof >40min) zu Fuß brauche.
Für den Heimweg brauchte ich heute mal etwas länger, um noch die ein oder anderen Sachen in der Stadt zu kaufen, unter anderem eine Kompasskarte, damit ich dieses Jahr nicht so planlos in der Gegend umher pedalliere wie die letzten paar Male. Morgen soll es dann das erste Mal auf Tour gehen. Heute pack ich das nicht mehr, ich bin froh die Füße nun hochlegen zu können. Jaja, als Student ist man nichts mehr gewöhnt. Ok, vielleicht tun mir auch die Füße so weh, weil ich an der Arbeit in die Umzugswelle geraten bin und deshalb mehr als sonst umher gerannt bin. Wir werden sehen.
Was vielleicht für euch wichtig ist: Ich habe hier (in der WG) kein Festnetz UND ich empfange irgendwie KEIN deutsches Netz! Also wer mich mit SMS bombardieren will bitte zwischen 7 und 17Uhr. Sonst halt telefonieren via ICQ und Skype - DANKE!
Ansonsten habe ich mir gedacht euch ein bissl Görlitz zu zeigen (mal sehen ob ich mich daran halte). Görlitz fetzt jedenfalls. Es ist ein niedliches kleines Städtchen mit sehr netten Einwohnern (meine Erkenntnis bezieht sich auf Arbeitskollegen und Verkäuferinnen)...

Mittwoch, 22. Juli 2009

Semesterende

Um mal etwas anderes zu schreiben, außer vom Biken... das Semester neigt sich nun dem Ende zu. Ich befinde mich gerade in der dritten Prüfungswoche und habe noch 2 Prüfungen vor mir. Im Moment habe ich aber gar keine Lust zu lernen, denn die Luft ist irgendwie raus. Die Sonne knallt täglich ab 13Uhr in den 10ten Stock, das ich am liebsten den ganzen Tag Eis essen oder mit dem Rad an den See fahren würde. Nein, ich sitze um mein Gewissen zu beruhigen bei schmuddeligen 27°C vorm Laptop. Hier google ich nach Gesetzen des Arbeitsrechts, weil ich zu faul bin im Hefter zu blättern und verirre mich ja doch ständig auf Forumsseiten, Ergebnislisten und Rennberichten. Manchmal, wenn ich ganz motiviert bin suche ich schon nach interessanten Diplomarbeitsthemen, aber in den letzten 3 Tagen gab es keinerlei neue Angebote. Es scheint gerade Urlaubszeit zu sein?!
Jaja so ist das kurz vor den Semesterferien...

PS: Ab nächster Woche schreibe ich dann mal zur Abwechslung aus Görlitz ;-)

Sonntag, 28. Juni 2009

DHM in Frammersbach (Marathon)

Sonntag Morgen stand für mich der Marathon über rund 60km und 1600hm an. Mein Ziel war es besser durch zu kommen als bei der MadEast und natürlich soll der Spaß nicht zu kurz kommen. Als erstes starteten die Fahrer der Langstrecke, unter ihnen Basti. Den Start habe ich zwar noch angeguckt bevor ich mich in meinen Startblock gezwängt habe, jedoch konnte ich Basti nicht sehen (wahrscheinlich ist er zu schnell gewesen, hihi). 10min später stand ich nun im ersten Startblock der Mittelstrecke und bibberte, dass ich nicht umgefahren werde. Ich hab es gar nicht gern, Lenker an Lenker zu fahren, aber da muss ich wohl mal durch. Es kam wie es kommen musste, die ersten 10km wurde ich nur überholt... eine Frau am Ortsausgang Frammersbach brachte meinen zu diesem Zeitpunkt zutreffenden Gemütszustand auf den Punkt: "Ohje, die sehen ja alle jetzt schon fertig aus!". Mit dem ersten Trail gings aber wieder bergauf. Vor mir sah ich eine Art erhöhtes Verkehrsaufkommen, weshalb ich meinem direkten Vorherfahrenden in die "2te Wahlspur" folgte und wir diese Menschenansammlung überholten. Das war das erste Mal, das ich eine Alternativspur genommen habe und es ging gut. Ab diesem Moment grinste ich nur noch und freute mich auf die Abfahrten. Die Strecke an sich lies sich gut fahren, da es immer lange bergauf ging und dies meist auf Forst- und Schotterwegen, einmal sogar auf einer Teerstraße. Lustig fand ich auch, das in der "Leistungsklasse" wo ich sozusagen fahre, Leute mit herumrollern, die unterwegs Fotos machen. Ja echt, da hielt einer auf der Staumauer an um zu fotografieren! Jedenfalls ging es immer lang bergauf und schön bergab. Vor allem die Trails bergab fand ich schön und wenn ich schon hochwärts kaum an Leuten vorbei komme, dann wenigstens bergab, wenn die Freizeit-Fully-Fahrer (ich denke ihr wisst, was für Leute ich meine) ihr Material schonen wollen ;-)
Der finale Anstieg, der Grabig ist auch erlebenswert. Ich dachte schon in Seiffen sind die Zuschauer krass drauf, aber dort war es noch ein zacken schärfer! Als der Weg zum Waldweg wurde habe ich mich gefragt was gerade mehr weh tut - die Ohren oder die Beine?! Anschließend kam noch eine schöne Trailabfahrt an deren Ende man mit den Langstreckenfahrern zusammengeführt wurde, bevor es wieder auf die CC Strecke vom Sonntag ins Ziel ging. Ich muss sagen, der Marathon hat gefetzt! Ich war viel besser drauf als zur MadEast (lag das nun an den Kaugummi-Forst-Straßen bei den Tschechen oder an der Form???). Am Ende landete ich auf dem 4. Platz der Hochschulwertung (naja, von 7) und auf Platz 31 der Frauengesamtwertung in welcher 64 Frauen ins Ziel kamen. Mein Grinsen hält auf alle Fälle bis jetzt immernoch an :-)

Samstag, 27. Juni 2009

DHM in Frammersbach (Teamwettkampf)

Wie das immer so ist, im Sommer... jedes Wochenende ein Marathon. So ging es am 27.6. in den Spessart, aber nicht zu irgendeinen Marathon, sondern zur deutschen Hochschulmeisterschaft nach Frammersbach. Da der Ort am Wochenende zuvor Etappenort der Trans Gemany war, wurde gleich eine ganze "Bike-Woche" dort gefeiert ;-)


Am Samstag stand der Teamwettkampf an. Zusammen mit Oli, Thomas und Micha haben wir ein HTW Team auf die Beine gestellt. Doch bevor der Startschuss fiel, überrollte uns noch ein heftiger Gewitterguss, sodass der Start verschoben wurde. Anschließend fuhren wir die kleine 3,5km CC-Runde ab um dann festzustellen, dass wir auf der verkürzten, falschen Runde waren (nämlich die für die jüngeren...). Egal. Oli machte den Anfang und kam auch gleich als 2ter der Hochschulwertung in die Wechselzone um die Staffelflasche an mich zu geben. Die Strecke war sehr schnell. Auf Waldwegen ging es bergauf, wobei hier eine Holzbrücke die Schlüsselstelle war, welche durch den Regen ordentlich rutschig wurde. Dann folgte eine Wendekurve, ab welcher man ziemlich parallel zum vorherigen Weg (nur ein Stück weiter auf dem Berg) wieder zurück fuhr. Kurz vor Schluss gab es einen kurzen, technischen Trail mit vielen Wurzeln der einem Abhang hinabführte. Der anschließende Wiesenweg führte dann zum finalen "Downhill" der direkt am Festplatz endete. Dann waren es nur noch ein paar Meter bis in die Wechselzone, wo ich an Thomas übergeben konnte. Nach ihm nahm Micha die letzte Teamrunde unter die Stollen. Wir erreichten den 2.Platz der Hochschulwertung und in der Gesamtwertung sogar den 4. Platz!


Dienstag, 23. Juni 2009

Heavy 24 - Titelverteidigung

Letztes Wochenende war es wieder soweit, pünktlich am Samstag 12Uhr war Start des 24h Rennens am Stausee Rabenstein. Natürlich haben wir uns wieder im 2er Mixed Team der Titelverteidigung gestellt. Ziel dieses Jahr war vor allem die Nacht durchzufahren.
Doch es fing alles schon ein wenig chaotisch an. Ich vergaß meine klaren Brillengläser in Dresden (Danke Maria und Stephan für die Übergabe und die Überführung!). Außerdem ist an Ralfs Auto ein Modul kaputt gegangen, sodass es nicht möglich war, am Freitag mit dem Wohnanhänger zum Stausee zu fahren. Plan C war dann den Wohnwagen mit Lars seinem Dad in Gotha abzuholen (Danke nochmals für die spontane Unterstützung!!!). Meine Mum reiste gleich mit an, schlief eine Nacht im Wohnwagen um uns von Beginn an mit Ramona zu betreuen ;-) Ralf kam als das Auto fertig war nach. Ich glaub so gegen um 2, also 2h nach Rennbeginn waren wir dann vollzählig.
Aber nun zum Rennen:
Den Anfang machte wieder Basti und bestritt seine erste Runde in 16min und 11sek. Unsere Teamtaktik lautete von Anfang an auf Rundenvorsprung zu fahren um einen kleinen Puffer für Notfälle (Pannen o.ä.) zu haben, weshalb Basti auch erstmal 7 Runden am Stück fuhr. Mit Einbruch der Dämmerung lagen wir mit 2 Runden im Vorsprung. Ich freute mich schon auf die Nacht, denn mit der Helmlampe zu fahren macht einfach richtig viel Spaß. Jedoch wollte mein Körper nicht so wie ich, sodass ich mich in einer der Pausen mit dem Eimer unterhalten musste. Danach ging es aber wieder aufwärts und wir konnten unsere Führung bis zum Ende hin beibehalten. Drei Stunden vor Rennende lagen wir mit 3 Runden in Vorsprung, was auf der technisch und konditionell fordernden Strecke unter normalen Rennbedingungen nicht mehr aufzuholen sein dürfte. Doch am Vormittag setzte noch ein starker Regen ein und verwandelte die Strecke in eine rutschige Piste. Kurz vor 11Uhr war unser letzter Wechsel. Wir lagen inzwischen mit 4 Runden in Führung und ich hatte die Aufgabe noch 2 langsame Runden zu fahren, um kurz nach 12Uhr über die Ziellinie zu rollen.
Nach 24h Wettkampfzeit haben wir 59 Runden absolviert, davon gingen 38 auf Bastis und 21 auf mein Konto. Wir konnten unseren Vorjahressieg mit einem Start-Ziel-Sieg wiederholen!

das Foto nach dem Start erinnert an letztes Jahr ;-)

nach der ersten Runde...

beim Wechsel

und ein Isel geht auf die Strecke

...juhuuuuu!


Montag, 8. Juni 2009

Wahlhelfern

Vor ein paar Wochen stand in den Dresdner Zeitungen, dass für die Europa- und Stadtratswahlen noch Helfer gesucht werden. Etwas zögerlich habe ich mich gemeldet, jedoch waren nur noch wenige Restplätz in Dörfern um Dresden frei. "Zaschendorf, oberhalb von Pillnitz im Schönefelder Hochland"... klang für mich mit dem Fahrrad jedenfalls erreichbar. So kam es, dass am Sonntag nach Holzhau gegen 5:15 mein Wecker klingelte und ich mich kurz nach 6 aufs Rad schwang um ins Schönefelder Hochland zu radeln. Dort angekommen gab es eine Einteilung für den Wahlzeitraum. Da zur Auszählung alle dabei sein mussten, habe ich mich für die spätere "Schicht" entschieden und fuhr wieder nach Dresden. Mittags fuhr ich allerdings mit 2 anderen Wahlhelfern aus Dresden im Auto mit nach Zaschendorf. Es war ziemlich intersant zu sehen, wie das alles funktioniert. Vor allem die Auszählung. In diesem Sinne hoffe ich, dass ihr auch alle gewählt habt :-)

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